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Quo vadis Bad Krozingen - Summary

 

Am Tag vor der Klausurtagung des Gemeinderates präsentierte der Vorstand des Gewerbeverbandes seine Vorstellungen von einer städtischen Entwicklung des Kernortes von Bad Krozingen. Ausgehend vom erwarteten Wachstum der Stadt aufgrund des Zuzuges von Neubürgern aus unterschiedlichsten Motiven entstehen für die Stadt eine Vielzahl von Aufgaben, die nur über zusätzliche Einnahmen sei es via Investoren oder Gewerbeansiedlungen zu finanzieren gilt. „Quo vadis Bad Krozingen“ macht auf wesentliche Eckpunkte einer strategischen Stadtplanung aufmerksam und zeigt die Vorstellungen des Gewerbeverbandes, die einerseits auf den Ergebnissen des Bürgerbeteiligungsprozesses fußen und andererseits städteplanerische Überlegungen zur Förderung von Handel- und Gewerbe­ansiedelung in Bad Krozingen einbeziehen. „Nur wenn der Gemeinderat und die Stadtverwaltung eine klare Zielvorstellung davon hat, wie die Stadt aussehen soll, können zielführende Entscheidungen zu Entwicklungen getroffen und Investoren gesucht werden.“ Die Architekten Thomas Schramm, Vorstand im Gewerbeverband, sowie Fanny und Felix Ruch, Architekten von Ruch & Partner und Mitglieder im Verband, haben sich um die fachliche Aufbereitung des Konzeption verdient gemacht und präsentierten „Quo Vadis“. Zu den wesentlichen Inhalten zählt der Gewerbeverband:

  • Schaffung einer verkehrsberuhigten Zone mit einem einheitlichen Tempolimit von 4 – 7 km/h („Spielstraße“) in der Kernzone
  • Weiterentwicklung der Ideen des Beteiligungsprozesses (Markthallenkonzept und Schaffung eines zentralen Stadtplatzes eventuell mit Tiefgarage)
  • Verbesserung der Parkierungssituation im fußläufigen (500 m) Kernstadtbereich (bspw. Aufstockung des Parkplatzes am Kurpark durch ein zweites Parkdeck, Schaffung einer übergrünten Tiefgarage  „Im  Grün“ etc.)
  • Anbindung Kurgarten an die Kernstadt (Fuß-/Radsteg)
  • Weiterentwicklung der Gewerbeansiedlung in der Innenstadt (bspw. Staufeners Straße) und Schaffung von weiteren Gewerbeansiedlungen entlang der L120/L123/B3)
  • Ausbau und Nutzung des Neumagens durch attraktive Innenstadterholungszone mit flussnahen Cafés, öffentlichen Flächen und  attraktive Akzenten und Highlights. Letztere könnten ohne großen finanziellen Aufwand auch kurzfristig angegangen werden.

Peter Lob war es wichtig darauf hinzuweisen, dass der vorgelegte Masterplan die Vorstellungen in ein diskutables Szenario bündelt und dass es eine unerlässliche Bedingung gebe: die Vorstellungen und Investitionen müssen durch zusätzliche  Einnahmen aus ergänzenden und zum Gesundheitsstandort und Wirtschaftsmix kompatiblen Betrieben finanziert werden. Er freute sich am Ende über den lebhaften Gedankenaustausch, in den die Statements von Bürgermeister Volker Kieber, der Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderates, die Geschäftsleitung der KBG, der Vorstandschaft und anwesender Mitglieder mündete. Man zeigte sich vielfach überrascht über das Füllhorn guter Ideen, die im Anschluss in lockerer Runde weiter vertieft und diskutiert wurden.

Präsentation Quo vadis Bad Krozingen (pdf)